Akne im Erwachsenenalter wird bei Männern selten ernst genommen — und häufig mit Rosazea verwechselt. Was die europäische Leitlinie empfiehlt und woran die Abgrenzung hängt.
Vier Laserverfahren werden bei atrophen Narben empfohlen, drei davon mit der stärksten Empfehlung. Entscheidend ist aber ein anderer Satz: über realistische Therapieziele.
Für Lentigines gibt es klare Empfehlungen. Für pigmentierte Muttermale gibt die Leitlinie eine Negativempfehlung — aus einem Grund, der nichts mit Kosmetik zu tun hat.
Vollständige und permanente Enthaarung ist laut Leitlinie nicht realistisch. Was stattdessen erwartbar ist — und wo die Grenzen nach Hauttyp und Haarfarbe verlaufen.
Zwei Untersuchungen, ein Blick auf die Nägel, ein knappes Labor. Die Leitlinie beschreibt einen Ablauf, der deutlich schlanker ist als das, was viele erwarten.
Die S3-Leitlinie ordnet ihre Empfehlungen nach Schweregrad und Alter. Wer die Systematik kennt, erkennt im Gespräch, an welcher Stelle er steht — und was als Nächstes kommt.
Drei Schritte, für die es Belege gibt — und die Reihenfolge, in der man sie einführt. Plus die Produkte, die man sich sparen kann, solange die Grundlagen nicht stehen.
Die schwerwiegendste Komplikation der Unterspritzung hat ein Zeitfenster von Stunden. Woran man sie erkennt, was dann passieren muss — und die eine Frage, die man vorher stellt.
Anlagebedingt, kreisrund oder diffus: Die drei häufigsten Formen brauchen drei verschiedene Antworten. Woran man sie unterscheidet — und warum die Reihenfolge der Untersuchungen zählt.
Die Laserleitlinie enthält für rein ästhetische Eingriffe vier Vorgaben zur Aufklärung. Eine davon lautet: keine Behandlung am Tag der Beratung. Sie steht im Wortlaut da.
Die Kieferlinie ist das meistgefragte Männerthema der ästhetischen Medizin. Vier Verfahren, vier verschiedene Probleme — und der Fehler, sie zu verwechseln.
Für acht der beworbenen Substanzen gibt es laut Leitlinie keine klinischen Belege. Für eine gibt es eine überraschend klare Studie — und einen formalen Unterschied, den man kennen sollte.
Zwei bis sechs Wochen nach Therapiebeginn fallen mehr Haare aus als vorher. Wer darüber nicht aufgeklärt wurde, bricht genau dann ab — kurz bevor es wirkt.
Über zehn bis fünfzehn Sitzungen sind keine Ausnahme, manche Farben gehen gar nicht weg. Die Leitlinie benennt die Fallstricke — vom Farbumschlag bis zum Negativ-Tattoo.
Kryochirurgie ist schnell, günstig und überall verfügbar. Die Leitlinie legt offen, worauf ihr Einsatz beruht — und dass eine Studie gegen Placebo fehlt.
FDA-Zulassung, FDA-Clearance, CE-Kennzeichnung, Off-Label: vier Begriffe, die in Werbetexten durcheinandergehen — und die darüber entscheiden, was eine Praxis anbieten darf.
Die S3-Leitlinie spricht neun Negativempfehlungen aus. Wer sie kennt, spart Geld und Zeit — und erkennt ein unseriöses Angebot am Namen des Verfahrens.
Ganzkörperinspektion, Dermatoskop, und bei Bedarf eine Fotodokumentation. Was der Termin umfasst, was er kostet — und wo die fachliche Debatte verläuft.
Zwei der stärksten Empfehlungen der S3-Leitlinie zur Alopecia areata betreffen nicht die Therapie, sondern die Information. Sie gelten unabhängig vom Schweregrad.
Wellenlänge, Zielstruktur, Pulsdauer: drei Begriffe erklären, warum ein Laser Haare entfernt und der nächste Äderchen verschließt. Und warum der Gerätename wenig aussagt.
Alopecia barbae trifft fast nur Männer — und ist in den Studien praktisch nicht abgebildet. Was die Leitlinie trotzdem empfiehlt und warum die Bartbeteiligung auch für die Kasse zählt.
Die Leitlinie sortiert die Verfahren nach Behandlungsdauer — von unter einer Woche bis über sechs. Und sie nennt den Grund, warum das über den Erfolg entscheiden kann.