Aknenarben: was die Leitlinie empfiehlt — und was sie ausschließt
- Beleglage:Leitlinie
- Status:In Deutschland zugelassen
Thema
14 Einträge quer durch Magazin und Nachschlagewerke.
Abtragende Laserverfahren zur Hauterneuerung. CO₂ und Er:YAG unterscheiden sich vor allem in Abheilungszeit und Nebenwirkungsstärke.
Eingesunkene Narben, meist nach Akne. Die Leitlinie nennt hier gleich vier starke Empfehlungen.
Ruhigstellung der Muskulatur um eine frische Wunde, um die Narbenbildung günstig zu beeinflussen.
Mechanische Abtragung der oberen Hautschichten. Hohe Ansprechraten bei korrekter Durchführung — und stark von der Erfahrung des Behandelnden abhängig.
Laserbehandlung in mikroskopischen Säulen statt flächig. Kürzere Abheilung — bei Narben und Dehnungsstreifen das erfolgreichste Verfahren.
Erhabene, aber auf das Wundgebiet begrenzte Narben. Behandlung zielt zuerst auf die Rötung.
Überschießende Narben, die über die ursprüngliche Wunde hinauswachsen. Laser allein reicht hier selten.
Feine Nadeln setzen kontrollierte Mikroverletzungen in der Haut. Die einzige deutsche Leitlinie dazu empfiehlt einen eng gefassten Zweck — nicht Aknenarben oder Falten.
Laserbehandlung atropher, hypertropher und keloidaler Narben. Die Leitlinie unterscheidet die Narbentypen streng.
Großflächige Narben nach thermischer Verletzung. Die Leitlinie behandelt sie als eigene Kategorie.
Der wirksamste Wirkstoff gegen schwere Akne — und der mit den strengsten Auflagen. Für die ästhetische Medizin vor allem wegen der Wartezeit vor Laserbehandlungen relevant.