Lexikon · Technik
Leitungswasseriontophorese
Behandlung mit schwachem Gleichstrom im Wasserbad. Option bei übermäßigem Schwitzen an Händen und Füßen.
Auch: Iontophorese
Bei der Leitungswasseriontophorese werden Hände oder Füße in Wasserbäder getaucht, durch die ein schwacher Gleichstrom fließt. Angewendet wird sie bei übermäßigem Schwitzen.
Die Handekzem-Leitlinie nennt sie im Zusammenhang mit der Basistherapie: Bei vesikulärer Morphe und Kombination mit Hyperhidrosis kämen gegebenenfalls Aluminiumchloridhexahydrat und die Leitungswasseriontophorese infrage. Für Details verweist sie auf die eigene AWMF-Leitlinie zur primären Hyperhidrose.
Der Zusammenhang ist für Handwerker relevant: Feuchte Hände unter flüssigkeitsdichten Handschuhen sind selbst eine Form von Feuchtarbeit — einem belegten Risikofaktor für Handekzeme. Wer stark schwitzt, verschärft die Belastung, ohne dass äußere Nässe im Spiel wäre.
Das vollständige Stufenschema, in dem die Iontophorese steht, und die Alternativen davor und danach: Hyperhidrose: die deutsche Stufentherapie.